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Natur- und Waldkindergarten Warum? -
Unsere Motivation
Unser pädagogisches Konzept
Unsere Rahmenbedingungen
Wer sind Wir?
Kindergartenplätze frei
Veranstaltungskalender
Umwelt-Angebote für
Kindergärten und Schulen
Der Träger:
ein
gemeinnütziger Verein
Chronik 2009/2010
Impressum
Updated: 19.07.2011
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Inhalt unseres pädagogischen Konzeptes für die ganzheitliche Erziehung:
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Vielfalt an
Bewegungs-möglichkeiten |
Kinder wollen sich bewegen. Alles Lebendige ist in Bewegung. Kinder lernen durch
Bewegung und
haben Spaß daran. Die Förderung im psychomotorischen Bereich durch die Vielfalt an
Bewegungsmöglichkeiten im Natur- und Waldkindergarten begünstigt die Entwicklung der
Sprachfähigkeit und des Denkvermögens.
Kinder haben Freude am Laufen, Springen, Klettern, Hüpfen. Sie lernen dabei ihren Körper, ihr
Gleichgewicht, ihre Empfindungen und ihre Grenzen kennen.
Draußen in der Natur sind die Impulse, sich koordiniert bewegen zu wollen groß.
Umgefallene
Baumstämme laden ein zum Klettern und Balancieren, Büsche zum Verstecken, Hänge zum Robben,
Tiere zum Nachahmen etc. .Der vielfältige Bewegungswechsel fördert den Körper zu mehr Ausdauer
und Kraft und schult die Geschicklichkeit. Durch den genügend natürlichen Raum bauen sich
Aggressionen und Stress erst gar nicht auf.
Je mehr Möglichkeiten Kinder zum Bewegen haben, desto größer ist ihr Lernvermögen und desto
ausgeglichener ihre Psyche.
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Selbstvertrauen |
Der Aufenthalt in der freien Natur ermöglicht den Kindern eigene Erfahrungen mit allen
Sinnen zu
machen. Es ist ein fortwährendes Erkennen und Entdecken.
Das Kind lernt vorwiegend über das eigen - ständige Tun. Es lernt seine eigenen
Möglichkeiten und
Grenzen einzuschätzen und Situationen umsichtig zu bewältigen oder zu meiden. So entwickelt es
spielerisch ein ausgeprägtes Selbstvertrauen.
Kreative und körperliche Erfahrungen wie das Gestalten mit Naturmaterialien, das
Überwinden von
Hindernissen, die Aneignung von Wissen über Baum- und Pflanzenarten, Naturveränderungen,
Tierverhalten etc. stärken die Persönlichkeit und den Selbstwert jedes Einzelnen.
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Spiel und Kreativität |
Spielen ist die ursprüngliche Lebensenergie jedes Lebewesens und damit eine Grundvoraussetzung
für Lernen und Leben. Jedes Kind kommt mit diesem natürlichen Bedürfnis auf die Welt. Durch seine
Neugierde und Lust lernt es in jedem Augenblick und entwickelt sich.
In der Tierwelt spielen z.B. nicht nur die Kleinen sondern auch die Großen.
Bei den Walen und Delfinen findet Spielen aus purer Freude am Leben statt. Sie entwickeln dabei eine
sehr fein vernetzte Sozialstruktur.
Im Natur- und Waldkindergarten spielen die Kinder mit Naturmaterialien, d.h. sie kommen mit
lebendigem Material in Berührung, das vergänglich und veränderbar ist. Phantasie,
Spiel-Trieb und
Kreativität können auf natürliche Art und Weise gelebt und frei entfaltet werden:
Der Stock wird heute zur Angel und morgen zum Zauberstab, Tannenzapfen stellen Figuren dar, wir
bauen gemeinsam ein Iglu, aus Herbstblättern basteln wir eine Kette etc. .
Die Kinder hören Insekten auf einer Sommerwiese, beobachten Käfer und Ameisen bei ihrem
emsigen Tun, befühlen ein Erdloch, ahmen Vogelgesang nach, beobachten den Wald in den
verschiedenen Jahreszeiten und wir erzählen uns Geschichten.
Die Kinder sind ständig auf Entdeckungsreise und nehmen die täglichen Veränderungen wahr. Durch
die, leicht zu bearbeitenden Naturmaterialien entwickeln sie ein gesundes Gefühl für ihre eigenen
Fertigkeiten.
Es gibt kein vorgefertigtes Spielzeug. Neugierde und der Wunsch auszuprobieren werden geweckt.
Gerade in der heutigen Zeit, die durch Reizüberflutung, durch Medien und Konsumzwang gezeichnet
ist, ist das Leben, Spielen und Lernen in der Natur für Körper, Geist und Seele jedes Kindes lebens -
not - wendig.
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Körperbewusstsein |
Das Kind entdeckt sich und die Welt durch Bewegung. Dadurch entwickelt es sein
Körper-Bewusstsein.
Ein Dreijähriges springt nicht ein-, sondern zwanzig mal vom Baumstamm auf den Boden. Jeder Hügel
fordert zum Ersteigen und hinunter Rennen auf, jeder Baum zum Klettern und Balancieren, jeder
Graben zum darüber Springen usw.. Der ideale Bewegungsraum ist die Natur. Es ist ein Auf und Ab,
ein Hin und Her, bei dem der aufrechte Gang, die Körpererfahrung, das Gleichgewicht, die Sinne, die
Grob- und Feinmotorik des Kindes geschult, gelernt und gefestigt werden. Kinder, die sich draußen
regelmäßig bewegen, atmen gleichmäßig und intensiv Sauerstoff ein, was den Körper, die Seele und
den Geist kräftigt. Die Bewegung in der Natur ist die natürlichste, gesündeste und kindgerechteste
Form der Bewegung.
Die körperlichen Entwicklungsstörungen, z. B. Haltungsschäden, Übergewicht, schwaches Herz -
Kreislauf - System, muskuläre Schwächen und Koordinationsstörungen bei Bewegungsabläufen und
vor allem mangelnder Gleichgewichtssinn nehmen bei Kindern rapide zu. Diese Störungen und die
ansteigende Zahl an Unfällen sind auf den Bewegungsmangel, den die Kinder heutzutage im
erschreckenden Ausmaß haben, zurückzuführen.
Die Anhäufung von übermäßigem Konsumangebot, z. B. Plastikspielzeug, Computerspiele, Fernsehen
etc., führen zu Kreativitätslosigkeit und Frustration.
Diese Entfremdung vom natürlichen Leben führt zu zunehmenden psychischen und
körperlichen
Erkrankungen unserer Kinder.
Gerade deshalb ist es uns ein wichtiges Anliegen, in den Kindern die Liebe zur Natur über
gefühlsmäßige und sinnliche Erfahrungen zu fördern. Das Erleben ihres Körpers in der Natur wirkt
ganzheitlich auf Seele, Geist und Körper.
Der Aufenthalt im Freien zu jeder Jahreszeit stärkt das Immunsystem. Durch das tägliche
Erleben der
Jahreszeiten passt sich der Organismus allmählich den Witterungsbedingungen an. Die Kinder werden
weniger anfällig gegenüber Hitze, Kälte, Wind und Nässe.
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Sinneswahrnehmung |
In der Natur wird die Sinneswahrnehmung durch ihre unerschöpflichen Eindrücke geschult und fördert
dadurch die Wahrnehmungsfähigkeit und Intelligenz.
Sehen - Die bunten Herbstblätter, den grauen Wolken - Regenhimmel, den Ameisenhaufen mit Muße
betrachten, entdecken und beobachten.
Die vielfältigen Formen und Farben der natürlichen Umgebung wirken beruhigend auf die Seele.
Hören - Die Stille der Natur lässt die Kinder wieder horchen und lauschen:
Die raschelnden Blätter, die Vogelstimmen, der prasselnde Regenguss, der Wind in den
Bäumen...
Riechen - Im Wandel der Jahreszeiten treten verschiedenerlei Gerüche auf, denen die Kinder gerne
nachgehen: der moosige Waldboden, die Blumen auf der Wiese, der harzige Ast... .
Schmecken - Das Schmecken darf leider nur noch mit der nötigen Sorgfalt (waschen,
erhitzen von
Früchten, Kräutern usw.) erfolgen: Ein nasses Blatt, die süßen Walderdbeeren, der leicht bittere
Löwenzahn.
Fühlen - Hartes und Weiches, Glattes und Raues, Trockenes und Nasses regen die
Wahr-Nehmung
durch die Haut an: Die haarige Raupe, der raue Tannenzapfen, die feinen
Blüten-Blätter, die
stacheligen Sträucher, die gefurchte Baumrinde, das weiche Moos, der glatte Stein, der glitschige
Lehm.
Gleichgewicht - Ein unebener und verschiedenartiger Boden stellt hohe Anforderungen an den
Gleichgewichtssinn der Kinder. Das anfängliche Stolpern über Hindernisse verändert sich durch die
ständigen Herausforderungen im Freien. Mit immer mehr Selbstverständlichkeit bewältigen die Kinder
die Unebenheiten des Wald-, Feld- und Wiesenbodens.
Orientierung - Die Kinder lernen sich zu orientieren und finden sich nach einer Weile in "ihrer
Umgebung" mit deren örtlichen Besonderheiten gut zurecht.
Die Anregungen in der Natur haben im Gegensatz zu künstlich arrangierten Erfahrungen eine
besondere Qualität. Das Kind hört oder sieht nicht nur etwas, es spürt und erlebt unmittelbar.
Die Jahreszeiten in ihrem Wechsel und die Schönheit der Natur werden hautnah und
bewusst
wahrgenommen. Sonne, Wind, Regen und Schnee zu spüren weckt die Lebendigkeit und
fordert die
Kinder heraus, darauf zu reagieren. Unerwartete herausfordernde Situationen fördern Flexibilität und
Mut.
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Ökologisches Bewusstsein |
Die Achtung vor der Natur und das Sich -Begreifen als Teil des Ganzen vermittelt Gefühle der
Geborgenheit, Vertrautheit und Verantwortung.
Durch das Leben und Beobachten in der Natur erhalten die Kinder ein sehr umfangreiches Wissen.
Sie lernen, wie sich die Knospe eines Kirschbaumes zur Blüte und Frucht entwickelt. Sie lernen den
Lebensraum und das Aussehen der Waldtiere und Insekten kennen. Pflanzen werden benannt,
bestaunt und verarbeitet, z.B. die Brennnessel, die brennt und gleichzeitig als Tee genutzt werden kann.
Die Kinder lernen die Veränderungen durch die Jahreszeiten im Wald, an den Tieren, Bäumen und
Pflanzen kennen.
Auch werden die Kinder mit Baumkrankheiten, mit dem Aussterben bedrohter Tiere und Pflanzen und
mit herumliegendem Müll im Wald konfrontiert. Durch das unmittelbare Erleben und das
Auseinandersetzen mit den Ereignissen erwächst ein ökologisches Bewusstsein, das wir in der heutigen
Zeit dringend brauchen.
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Sprachentwicklung - Wahrnehmung |
Im Waldkindergarten lernen die Kinder über ihre Sinne zu be - greifen, die Wahrnehmung zu schulen
und somit dem Erlebten sprachlich Ausdruck zu geben. Durch das Sammeln von Bucheckern und
Eicheln, das Ordnen von unterschiedlichen Blumenarten, das Messen von verschieden langen Stöcken
und das Schätzen des Alters eines Baumes wird die Wahrnehmung geschult.
Durch das Erzählen von Geschichten und Märchen, das Hören und Merken von Gedichten, das
Singen von Liedern und durch Finger- und Rollenspiele wird die Merk- und Sprachfähigkeit der drei-
bis sechsjährigen Kinder gefördert.
Die Kinder lernen sich zu konzentrieren. Sie beobachten eine Ameise, sie untersuchen Tierspuren,
hantieren und gestalten mit Naturmaterialien.
Die Kinder lernen dadurch über ihre Sinne zu be - greifen und somit dem Erlebten sprachlich
Ausdruck zu geben. Durch das Sich - Mitteilen in der Gruppe lernen die Kinder, ihre Gefühle
auszudrücken. Ein gegenseitiges Verstehen kann wachsen.
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Sozialverhalten |
Die Persönlichkeit und Fähigkeiten jedes einzelnen Kindes sind in vielen Situationen sehr gefragt und
jeder Einzelne erfüllt mit seiner Begabung eine wichtige Funktion. Da helfen die Großen den Kleinen,
z.B. beim Überqueren eines Baches oder beim Besteigen eines Hügels, beim Trösten eines Kindes.
Die Gruppe nimmt Rücksicht auf Ängstliche oder Schwächere. Konflikte können in der Gruppe
gemeinsam und konstruktiv gelöst werden. Bei gemeinsamen Aktivitäten wie dem Bau eines
Waldschiffs hilft jeder mit usw..
Damit der Tagesablauf im Natur- und Waldkindergarten zuverlässig geschehen kann, werden Regeln
entwickelt, an die sich jeder zu halten hat, z.B.:
- Wir nehmen keine Süüigkeiten oder süßen Getränke in den Wald mit, denn diese ziehen die Wespen
an.
- Mit Stöcken oder spitzen Materialien rennen wir nicht herum, sonst kann sich jemand
verletzen.
- Auf den Bäumen wird erst geklettert, nachdem sie geprüft worden sind, und der Boden weich
gepolstert ist. Eine Kletterhöhe richtet sich nach den Fähigkeiten jedes einzelnen
Kindes.
- Die Kinder halten sich in Sicht- und Hörweite der pädagogischen Fachkräfte auf.
- Wir essen grundsätzlich keine ungewaschenen und ungekochten Pilze, Beeren oder
Pflanzen.
- Waldtiere und deren Behausungen im Wald werden nicht berührt, zu ihrem und unserem Schutz.
- Wir sind achtsam und aufmerksam in der Natur.
Das Miteinander in der Natur erfordert von jedem Einzelnen Achtsamkeit und
Zuverlässigkeit. In der
altersgemischten Gruppe können die Jüngeren von den Älteren lernen. Ältere können
Verantwortungsbewusstsein gegenüber Jüngeren entwickeln. Neues wird gemeinsam bewältigt.
Hilfsbereitschaft und der Austausch im Gespräch werden selbstverständlich, da die Kinder
aufeinander angewiesen sind. Jedes Kind braucht die Sicherheit, dass es sich auf seinen Freund
verlassen kann. Dadurch festigt sich das Gruppenerleben. Sie lernen selbst Spielregeln zu entwerfen
und untereinander abzustimmen.
Es entstehen Geborgenheit, Gemeinschaft, Verantwortung und Rücksichtnahme.
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Verantwortung |
Die Kinder lernen Verantwortung für sich in der Gemeinschaft zu übernehmen.
Verantwortung bedeutet für uns das Antworten auf innere Impulse ("Was interessiert mich jetzt." "In
welchen Bereichen möchte ich mir Wissen aneignen." "Mit wem spiele ich jetzt." usw.) und das
Antworten auf Situationen ("Das verletzte Reh melden wir sofort dem Förster." "Ich beschütze meine
kleine Freundin." "Wir nehmen herumliegenden Müll aus dem Wald mit." usw.).
Die Kinder entwickeln die Fähigkeit, sowohl innerlich als auch äußerlich Aufgaben zu
erkennen und
zu befolgen.
Denn erst einmal lernt das Kind sich selbst liebevoll kennen und schätzen, bevor es auch seine
Umgebung liebevoll kennen- und schätzen lernt.
Das sind die Grundvoraussetzungen, um ein verantwortliches Leben führen zu können.
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Stille - Meditation |
Der Wald und die Ereignisse in der Natur laden zur Stille und zum Inne - halten ein.
Kinder sind von Natur aus meditativ. Sie sind noch mit allem in Verbindung. Kinder sprechen mit
Tieren und Steinen. Sie erleben sich verbunden mit allem, was sie umgibt. Kinder fühlen, bevor sie
mehr und mehr lernen, den Verstand zu gebrauchen. Das Leben aus dem Herzen wird in der heutigen
Zeit immer früher verdrängt durch die Eile, die ungefilterten Außenreize und durch die Vorstellungen
von Autoritätspersonen ( "Ich möchte, dass du so bist, wie ich mir das vorstelle!").
Die Atmosphäre und Umgebung des Natur- und Waldkindergartens lädt die Kinder dazu ein, in Ruhe
und Gelassenheit den Vormittag zu verbringen. Sie hören raschelndes Herbstlaub, beobachten eine
Biene, die Blütenstaub sammelt, verweilen auf einer Blumenwiese, gestalten Naturbilder etc..
Meditative Erfahrungen sorgen für das Wohlbefinden und das innere Gleichgewicht, das die
Lebensfreude und das Selbstbewusstsein stärkt. Das sind die besten Voraussetzungen für die
Entwicklung der Intelligenz.
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Sinn für Schönheit und
Einzigartigkeit |
Wo kann der Sinn für Ästhetik einfacher und unmittelbarer vermittelt werden als in der
Natur?
Der Waldboden - feucht und moosbedeckt.
Die einzigartig gewachsenen Bäume.
Die Artenvielfalt der Vögel, Schmetterling und Pflanzen.
Die schillernden Tautropfen.
Das Wunderwerk einer Spinne in ihrem Netz.
Das plötzliche Zusammenspiel von Gewitterwolken.
Die tanzenden Schneeflocken.
Und noch so vieles mehr.
Diese ganzheitlichen Erfahrungen ermöglichen nicht nur die Aneignung von Wissen in der Natur,
sondern es entsteht eine emotionale Verbindung mit ihr und ein tiefes Verständnis für das Leben und
die Vergänglichkeit.
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Rhythmik - musischer
Bereich |
Alle Naturbegebenheiten unterliegen einer natürlichen Ordnung:
Der Tag und die Nacht.
Der Sonnenauf- und -untergang.
Der Wechsel der vier Jahreszeiten: Das Erwachen im Frühling, das Reifen im Sommer, das Ernten im
Herbst, das Zurückziehen im Winter.
Alles folgt einem natürlichen Rhythmus, den die Kinder miterleben und erfahren, wenn sie regelmäßig
in der Natur sind. Kinder ahmen Vogelgeräusche nach, sie bauen sich
Musikinstrumente aus Stöcken
und Steinen oder Zapfen und spielen das Regenprasseln nach. Oder sie hüpfen wie die scheuen Rehe
und rennen wie die Feldhasen - das alles ist Rhythmus.
Durch selbstkomponierte Liedertexte verleihen sie ihrem Erleben in der Natur musikalischen
Ausdruck.
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Schulfähigkeit - Schulreife |
Die Hauptaufgabe der vorschulischen Einrichtungen besteht darin, die Entwicklung des
Kindes zu
einem eigenverantwortlichen, liebevollen und gemeinschaftsfähigen Wesen zu fördern. Der Natur- und
Waldkindergarten bietet günstige Voraussetzungen zum Erwerb von
Basis-Kompetenzen, die die
Schulfähigkeit positiv beeinflussen. Hier werden alle Bereiche (senso-motorische, kognitive, soziale,
ästhetische, kreative und persönliche) pädagogisch gefördert, wie es in unserem Konzept detailliert
beschrieben ist.
Die Kinder sind konzentriert und lernbereit.
Der Natur- und Waldkindergarten bietet vielfältige Bewegungsanlässe und Möglichkeiten
raumgreifender Art, so dass die psychomotorische Entwicklung optimale Anreize erhält. Im Bereich
der kognitiven Entwicklung sieht der Wissenschaftler Prof. Gorges im Natur- und Waldkindergarten
vielfältige Förderanlässe. Dazu gehören das Beobachten von Tieren und Pflanzen, Sammeln, Ordnen
und Experimentieren mit Naturmaterialien. Schließlich sieht er in dieser natürlichen Atmosphäre auch
geeignete Bedingungen zur Förderung der emotionalen Ausgeglichenheit von Kindern.
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